Triangle stone
Eine ökonomische Bewegung in das
Zeitalter des Mitgefühls
Das offene Mitgefühl - die Art und Weise, wie wir in einem sozialen Kontext von Nutzen sein können - ist die Grundlage der Kapazität zur Entwicklung einer enaktiven Ökonomie.

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WARUM

Mitgefühl ist der natürliche Zustand dessen,
was wir wirklich sind

Solidarität, Mitgefühl, Fürsorge, Liebe treten auf, wenn das eigene Selbst dezentriert ist. Da unser Selbst eben nicht fest, getrennt und zentriert ist, werden wir, je mehr wir uns unserer ganzen Realität nähern, desto mehr, wer wir sind. Es ist das "Wir-Sein" in uns. Es ist ein Verstand, der dieses "Interbeing" erfordert. Es hat damit zu tun, wie real die Dinge sind, mit der Nicht-Unterscheidung zwischen dem intersubjektiven Netzwerk der Dinge in der Realität. Wenn es für das, was es ist, betrachtet, verinnerlicht, gelebt oder verkörpert wird, funktioniert es genau in dieser Art von Fürsorge und Sorge. Je mehr sich das fragile Selbst-Subjekt entwickelt, desto mehr Mitgefühl entwickelt es, weil es das ist was es ist. Je mehr die Öffnung für den Raum vorhanden ist, um den Anderen mitzufühlen oder sich um ihn zu kümmern, desto eher gibt es eine Art intrinsische Dezentriertheit und daher erscheint der Andere näher. Mitgefühl ist der natürliche Zustand dessen, was man wirklich ist.

WAS

Eine Ökonomie des Interbeings

Verkörperung und Emergenz
Verkörperung und Emergenz
Die Wahrnehmung ist so imaginär, wie die Vorstellung auf der Wahrnehmung beruht. Das ist eine erstaunliche konzeptionelle Verschiebung von dem Gedanken, dass es Eigenschaften der Welt gibt, die man erfassen muss, um ein kohärentes Bild der Realität zu machen, zu der Vorstellung, dass fast alles einen Vorwand liefern würde, um eine Realität zu erfinden.
Intersubjektivität
Intersubjektivität
Die Gegenwart und Realität des Anderen ist so eng mit unserer verbunden, dass die relevante Frage ist, wie wir jemals dazu kommen können, die Vorstellung zu haben, dass wir so getrennt und verschieden sind? Der grundlegene Punkt ist, dass das Erkennen generativ enaktiv ist, das bedeutet eine Mit-Bestimmung von Mir und Anderem.
Prozess
Zirkularität
Die Tiefe, die der direkten gelebten Erfahrung innewohnt, durchdringt die natürlichen Wurzeln des Geistes. Dabei müssen 3 Hauptfäden auf gleicher Grundlage miteinander verwoben werden, um ein nahtloses Geflecht von Kontinuität zwischen dem Materiellen und dem Erfahrenden, dem Natürlichen und dem Erkennenden zu schaffen.
Diese drei Pole stehen nicht einfach in einer statischen oder strukturellen Beziehung. Sie stehen in einer gegenseitigen generativen Beziehung in dem Sinne, dass jeder den anderen benötigt, um Sinn zu ergeben. Dies bietet uns die Grundlage für eine wichtige Erneuerung der Ökonomie und Wirtschaftswissenschaft, um zu einem nicht-dualen Denken zu gelangen, das nicht deklarativ oder durch Dekret vordefiniert ist, sondern direkt vor unserer "Haustür" gefunden wird.

WIE

Eine Bewegung zu einer Wirtschaft des Mitgefühls

KOOPERATION
Interbeing - Ich bin, weil Du bist: Die Straßenkämpfer-Mentalität des wachsamen Eigen-Interesses wird durch Interesse an Anderen, einem Gefühl der Verbundenheit und eines unparteiischen, ehrlichen Mitgefühls, ersetzt.
WETTBEWERB
Ich-Zentriertheit, Separation und ein Gefühl von "Wir gegen Die": Jeder ist ein Teil des Systems, der seine Verbindung zum Ganzen verloren hat. Die Folge ist ein Krieg der Teile gegen das Ganze.
Lokale Mikro-Ökonomien
Autonome Mikro-Ökonomien erweitern unsere Freiheit, Werte aller Art selbst zu definieren. So verschieben wir den Machtort zum Individuum und zu den lokalen Netzwerken: Generativ, dezentralisiert, lokal koordinierend.
Globales Finanzsystem
Ein Netzwerk von Finanzströmen, das mechanisch, ohne ethischen Rahmen entworfen wurde: Extraktiv, zentralisiert, Top-Down, global lenkend.
Enaktive Wirtschaftstheorie
Mit der enaktiven Ökonomie entsteht eine neue Form der wirtschaftlichen Entwicklung, die organischer und evolutionärer Natur ist.
Neoklassische Wirtschaftstheorie
Die Welt ist eine Maschine: Wertfreie mathematische Modelle versuchen eine "gegebene, unabhängige Realität" abzubilden, die es so überhaupt nicht gibt.
Systemische Weltsicht
Die wechselseitige Verbundenheit allen Seins: Du und ich sind in Wahrheit nicht getrennt. Was wir der Welt tun, tun wir uns selbst.
Mechanistische Weltsicht
Trennung zwischen Mensch und Mensch, Mensch und Natur und zwischen dem Mensch und sich selbst
iceberg

ETHISCHES KNOW-HOW

Ethisches Know-how ist die
fortschreitende Bekanntschaft mit der Virtualität des Selbst

Autonome Netzwerke
GRUNDLOSIGKEIT
Wenn die Grundlosigkeit angenommen und bis zu ihren endgültigen Schlussfolgerungen verfolgt wird, ist das Ergebnis ein bedingungsloses Gefühl von intrinsischer Güte, das sich in der Welt als spontanes Mitgefühl manifestiert. Der Götzendienst, wenn man nicht nur annimmt, dass es einen Grund gibt, sondern dass man ihn als den eigenen anerkennen kann, erkennt den Anderen nur auf eine rein negative, ausschließende Weise an.
Emergente Struktur
MITGEFÜHL
Wenn globales Denken erfordert, dass wir die Verwirklichung von Grundlosigkeit in einer wissenschaftlichen Kultur verkörpern, erfordert das Erschaffen einer globalen Wirtschaft die Verkörperung der Sorge für den Anderen, mit dem wir eine Welt erschaffen. Die Verwirklichung von Grundlosigkeit als nicht-egozentrische Reaktions-fähigkeit erfordert jedoch, dass wir den anderen erkennen, mit dem wir abhängig kooperieren.
Erkenntnisprozess
ACHTSAMKEIT
Wenn die Achtsamkeit wächst, wächst die Wertschätzung für die Komponenten der Erfahrung. Das Ziel besteht nicht darin, den Geist von der Erscheinungswelt zu lösen, also Handlungen zu vermeiden, sondern in der Welt - in den eigenen Handlungen - vollständig präsent zu sein, so dass das eigene Verhalten zunehmend reaktionsfähiger und bewusster wird.
In der modernen Gesellschaft wird Freiheit im Allgemeinen als die Fähigkeit betrachtet, zu tun, was immer man will. Die Sichtweise der co-abhängigen Entstehung ist radikal verschieden. Aus diesem Ego (Willenshandeln) zu tun, was immer man will, ist nach diesem System am wengisten frei von Handlungen; es ist durch Zyklen der Konditionierung an die Vergangenheit angekettet und führt zu einer weiteren Versklavung gewohnter Muster in der Zukunft.

Schritt für Schritt mehr frei sein heißt, gegenüber den Bedingungen und echten Möglichkeiten einer gegenwärtigen Situation sensibel zu sein und in einer offenen Art und Weise handeln zu können, die nicht durch Ergreifen und egoistische Willenshandlung bedingt ist. Diese Offenheit und Sensibilität umfasst nicht nur die eigene unmittelbare Wahrnehmungssphäre; es ermöglicht auch andere zu schätzen und mitfühlende Einblicke in ihre missliche Lage zu entwickeln. Diese ethische Herangehensweise an das Leben - und auch an die Ökonomie - basiert auf einer Pragmatik der Transformation, die nichts weniger verlangt als ein Moment-zu-Moment-Gewahrsein der virtuellen Natur unseres Selbst. In seiner vollen Entfaltung erschafft es Offenheit als authentische Fürsorge.